VLF – Converter DC – 800 KHz, Grimeton, 630 m Band, 472 – 478 KHz, auch für SDR

120,00

Beschreibung

Kleiner, optimal arbeitender Konverter zum Empfang der Langwelle mit einem 28 MHz – RX oder SDR . Jetzt wieder Lieferbar

Der Konverter besteht aus einem mehrpoligen Tiefpass im Antenneneingang, dem ein Ringmischer folgt und darauf wieder ein Bandpass auf 28 MHz folgt. Der Ringmischer wird durch einen Quarzoszillator angesteuert, der ausreichende Stabilität aufweist und über einen Trimmer, bei Frequenzdrift, einfach nachstimmbar ist.

Das Gehäuse ist nun ein ansehnliches Profilgehäuse von Fischer und ~104 x 69 x 24 mm groß (L x B x H). An der Frontseite sind der Ein/Aus – Schalter und eine LED, als Einschaltkontrolle angeordnet. Auf der Rückseite befinden sich 2 BNC – Buchsen und die Buchse für die Betriebsspannung. Es wird ein passender Stecker mit ca. 30 cm Kabel in rot (+12 – 15 V) und blau (Minus) mitgeliefert.

Zu den technischen Daten der neuen Version:

Nicht alle 28 MHz – RX sind gleich in der Empfindlichkeit und so wurde ein MMIC – Verstärker mit ca. 12 dB integriert, auf den ein einfacher Verstärkungsegler für die Durchgangsverstärkung folgt. Als technische Verbesserung folgt am Mischerausgang nun ein breitbandiger Diplexer, der den 50 Ohm – Abschluß des Mischers sicherstellt.

Der Converter kann nun eine Aktivantenne mit 12 Volt versorgen, wobei deren Stromaufnahme 100 mA nicht übersteigen darf. Die Fernspeisung wird über eine Steckbrücke aktiviert, diese Spannung ist abgesichert. Zu beachten ist, dass die Fernspeisung nicht zu aktivieren ist, wenn eine Antenne mit Gleichstrom – Kurzschluß verwendet wird.

Zur Empfangsleistung, ein Signal aus einem R&S SMDU mit 0,3 yV wäre laut genug für ein CW – QSO.

Wenn Liebhaber der ganz langsamen Datenübertragung mit diesem Converter arbeiten möchten, so ist die externe Einspeisung   eines hochgenauen LO – Signales auf 28 MHz möglich und hierfür auch der interne LO abschaltbar; eine zusätzliche Buchse für das Signal (7dBm/5mW) fände noch Platz an der Frontseite (vom Käufer nachzurüsten).

Was kann man da hören? Ganz unten bei 8 KHz z.B. die OM’s, die  in diesem Bereich ihre Experimente machen, ohne ganz spezielle Antennen und Auswerte – Software würde das aber nur im Nahbereich funktionieren. Richtige Spezialisten schaffen es, dort tausende Kilometer zu überbrücken. Weiter oben, > 12 – 13 KHz kann man manchmal Sender hören, die Informationen an Unterseeboote übermitteln, bei 17,2 KHz gibt es, jeweils zu den Weihnachtstagen, eine Aussendung des schwedischen SAQ aus Grimeton zu hören. Weiter geht es mit allerlei FAX – Sendern, DCF77, dem 137 KHz Amateurband, dem sich dann das Rundfunkband anschließt, wo aber nicht mehr so viel Aktivität ist. Für Langwellen – DXer sind die weltweit verwendeten NDB’s, Non Directional Beacons, für Flugfunk eine sehr interessante Quelle, diese Sender stehen in den Einflugschneisen vieler Flughäfen und an Navigationspunkten, überall in der Welt verstreut. Die Sender sind in AM moduliert und geben eine Kennung, die meistens aus 3 Buchstaben besteht. Bei 478 KHz wird es dann wieder sehr interessant für uns Funkamateure, da es hier ein zwar schmales, aber tolles Band gibt. Gegenüber dem Bereich bei 137 KHz, wird der Antennenbau schon fast kinderleicht, da die Wellenlänge nur noch 630 m beträgt.Wer hier selber qrv werden möchte und mehr Informationen sucht, die gibt es hier: http://www.472khz.org/pages/and-more/useful-links.php oder hier für Grundlagen der Antennentechnik, ohne höhere Mathematik zu verstehen:https://www.qsl.net/on7yd/

Was konnte man dort früher hören? In den 1980ern war ich dort selber als SWL sehr aktiv und erinnere mich gerne an die Vielzahl von Küstenfunkstationen, da war immer Betrieb durch Norddeich Radio (DAN), Sheveningen Radio (PCH) und Ostende Radio (OST), die anderen Stationen sind mir entfallen, aber ich konnte auch einige aus Großbritannien hören und häufiger sogar die antwortenden Schiffe und ich bin fast 200 km von der Küste entfernt. Fast alle OP’s an Land machten wunderschön CW, eine Freude den Sammelanrufen zuzuhören, was aber manchmal von den Schiffen kam, war für mich kaum zu lesen, QLF in Bestform, also ein Betrieb mit Handtaste und wenig Gefühl für Punkt- Strichverhältnis. Vielleicht auch immer schwere See??

Der Oszillator schwingt auf 28,000 MHz, was zur Umsetzung von z.B. 17,2 KHz auf 28,0172 MHz führt. Übersteuerungsfeste RX, wie z.B. Drake R4A,B,C, haben kaum Probleme, ganz dicht neben dem Signal des LO zu empfangen, aber bei 17,2 KHz sollte das mit fast jedem RX gehen. Mancher SDR bekommt schon bei größerem Abstand zum LO Probleme mit dem starken Signal.

Durchlaßbereich des Eingangsfilters DC –  800 KHz bei -3dB

Stromversorgung 12 – 15 Volt bei typ. 60 mA, Profilgehäuse von Fischer mit den Maßen 100 x 70 x 22 mm.

Anschlüsse für VLF – Antenne und RX mit BNC – female, Spannungsversorgung über Buchse für Hohlstecker mit Kabelschwanz.

In brief: This VLF – Converter was developed in a much different way in the 80’s to be used for NDB DXing and later as the receiving part for my 137 KHz equipment. Now, time has changed, SMT was invented and even for Ham Radio many projects are build with this fine technology. The new converter uses, except for the 28,00 MHz crystal, SMT and let the whole circuit shrink to a very tiny pcb that is screwed into a profi box, made by Fischer, 100 x 70 x 22 mm. An active antenna can be fed from this converter, internal LO can be deactivated if external 28 MHz are fed (connector needed on front side) from GPSDO for digital modes that require very low drift of oscillator.

RF connectors 2 x BNC female, DC by plug in connector, short pigtail supplied with connector.

That’s how it is build: Lowpass filter at the input, 7 dBm balanced mixer, 28,000 MHz crystal oscillator(very stable). Power 12 – 15 V @ 20 mA , Frequency range DC – 800 KHz (-3 dB),  a received signal on 478 KHz appears on 28,478 MHz on your receiver, Grimeton on 17,2 KHz will appear at  28.0172 MHz on your RX. Many more information about getting qrv on 472/478 KHz can be found here:http://www.472khz.org/pages/and-more/useful-links.php, an interesting source from Belgium, basic infos for longwave antennas: https://www.qsl.net/on7yd/ no degree in math needed to use calculations, fabulous work done by Rik.

 

Bewertungen

  1. Marco

    Amateurfunkgeräte sind bekannterweise im Mittel- und Langwellenbereich nicht gerade empfindlich was die Empfangsleistung angeht. Mit diesem kleinen sehr professionell gefertigten Konverter wird das komlete MF- und LF-Spektrum in das 10m Band umgesetzt und das, wie ich finde, mit einer sehr guten Empfindlichkeit. Auf Anfrage ist ein Umbau zum Selbstkostenpreis auf eine ext. Referenz möglich. Ich kann den Service und Konverter nur empfehlen. Danke nochmals

  2. Peter (Verifizierter Besitzer)

    Der VLF – Konverter funktioniert hervorragend. Professionelle Fertigung. Schnelle Lieferung.
    Vielen Dank!

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